Meditation

Am Anfang jeder Meditationsschule steht die Schulung der Sittlichkeit und Moral. Meditation ist ein Werkzeug zur Selbsterziehung, somit muss das Wesen im „normalem“ weltlichen Umgang gepflegt und moralisch gefestigt sein.

Die Welt sollte keine Herausforderung an sich mehr sein oder ein Rückzug in eine geschützte Umgebung wie z.B. einem Kloster ist notwendig.

Die Selbsterziehung fordert ein mit seinem ganzen Wesen diesen Pfad zu betreten:

Der Lehrer kann nur den Weg weisen – gehen muss der Schüler diesen Selbst.

Meditation ist die Schulung des Geistes in Konzentration und des Herzens in Aufmerksamkeit. Der Geist wird zur richtigen Anschauung geführt und das Herz gereinigt.

 

Methoden zur Meditation unterschieden durch die Meditationsobjekte sind unter anderen:

  • Körperschule: Die Beherrschung des Körpers anhand von Yogaübungen, Akrobatik, usw.
  • Sinnentraining: Augen, Ohren, Geruch, Geschmack und Gefühl
  • Kontemplation und Philosophie
  • Anapanasati – Vipassana: Atem und Körper bei gleichzeitiger Nichtreaktion
  • Kasinas: Zugang zu Grobstofflichen Elementen, Feinstofflichen Elementen und Konzepten
  • Göttlichen Verweilzustände: Liebevolle Güte, Mitleid, Mitfreude und erhabene Gelassenheit
  • Unkörperlichen Gebiete: Raum, Bewusstsein, Nichtetwasheit und Weder-Wahrnehmung – Noch Nichtwahrnehmung und Nibbāna

Den Zugang zu den Meditationsobjekten kann man durch die Jahnas beschreiben. Es werden fünf Jahnas unterschieden:

  1. Mit Anregung, Erwägung, Interesse, Freude und Einsgerichtetsein
  2. Mit Erwägung, Interesse, Freude und Einsgerichtetsein
  3. Mit Interesse, Freude, Einsgerichtetsein
  4. Mit Freude und Einsgerichtetsein
  5. Einsgerichtetsein

Zusätzlich lassen sich bestimmte Meditationsobjekte in Raum und Zeit ausdehnen, bzw. ins Jetzt führen.

Blog zum Thema „Meditation“:

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