Mensch, Wissenschaft, Yoga, Tantra, Dhamma & more …

Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, das sich seiner Selbst und der Welt bewusst ist – doch wissen wir wirklich wer wir sind?

Wir forschen mit wissenschaftlichen Methoden und analysiert uns und die Welt um der fundamentalsten Frage nach dem Sinn und Zweck, sowie unserem Platz im Kosmos.

Die moderne Physik hat mit der Quantentheorie entdeckt, dass die Dinge nicht nur als statische Objekte zu sehen sind, sondern eine Subjektivität aufweisen, d.h. vom Betrachter abhängig sind.

Das Tantra ist eine indogermanische Weltanschauung, die auf spiritueller Praxis und Hingabe zur Erkenntnis des All-Eins führen soll.

Yoga, eng verbunden mit der tantrischen Tradition verbindet körperliche und geistige Praxis um die unsterbliche, von der Welt unabhängige Natur unseres Wesens erkennen zu können.

Das Dhamma das uns in Reden und Versen des Buddha Siddhartha Gautama durch die Nebel der Zeit überliefert wurde ist ein Weg die Dinge so zu sehen wie sie wirklich sind. Dazu muss man sich von allen Täuschungen befreien. Dies gelingt nur wenn man sich Selbst und sein Herz erzieht und damit transformiert. Das große Ziel aber ist es, sich aus dem Kreislauf von Geburt, Leben und Sterben zu befreien und damit das Leiden von Krankheit, Alter und Tod zu beseitigen.

Das göttliche Spiel äussert sich in den Gegensätzen zwischen männlich und weiblich, Freud und Leid, Leben und Tod, aber auch des Universums selbst, wie z.B. im Spiel zwischen elektrischen und magnetischen Kräften. Die betrachteten Themen sind: Materie, Bewusstsein, Geist und Nibbāna.

„Bewusstsein, Geist und Herz ins Gleichgewicht gebracht, so beherrscht sich dann der Geist. In jedem Augenblick werde ich Wieder-geboren mit kontinuierlichem Übergang. Dies zu sehen und zu wissen, dass meine Ich-Wahrnehmung sich verändert, das ist die Unsterblichkeit und ermöglicht die kontinuierliche Evolution des Wesens.

Die Achtung des Lebens ist Teil des Heils. Weisheit des Bewusstseins und des
Herzens das allerhöchste Ziel. Der Geist sich kann beherrschen: Dies ist mein Haus in dem Ich mich in meinem Selbst erkenne. Ich begnüge mich mit Mir.

Vertrauen in die Weisheit des Herzens, die Macht des Verstandes und die Güte des Alls, der Quelle allen Lebens stellen die Basis fürs Heil dar.

Das Leben ist heilig und der Verstand gar mächtig!“

Gerd Weckenmann: Benden des Samsaras

„Zum Symbol wird uns das Vergängliche, wenn das Sein durchleuchtet. Dieses Durchleuchten nennen wir Sinn. Es bleibt immer ein Wunder, wenn so dem Menschen die Schuppen von den Augen fallen und er Mitmenschen, Tiere und Dinge in diesem Glanze sieht: vielleicht das eigentliche, einzige Wunder auf dieser Welt.“

Ernst Jünger: Symbol

“Halt an, wo läufst du hin, der Himmel ist in dir: Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.“

Angelus Silesius: Himmel

„… die Welt, in der wir sind, ähnelt einem Schiff, das manchmal Eigenschaften von Komfort und ein anderes Zeichen des Terrors zeigt. Für die meisten Passagiere ist es nicht so, dass sie gleichzeitig in einer anderen Welt leben. Das zweite dieser Königreiche ist so viel höher als das erste, die es als Spielzeug in sich hält. Das zweite dieser Königreiche ist Hafen, es ist Heimat, es ist Frieden und Sicherheit, Dinge, die wir alle in uns tragen”

Ernst Jünger: Die Welt

„In an infinite fractal of rotation, how do you define the center? Every point is the center. You are the center of the universe observing the universe from your very own center. Wherever you pick a point of observation in the fractal, that point becomes the center from which you’re observing the universe. That point becomes stillness. Why stillness? Because in that point now, all the spins of the universe cancel out.… You need stillness to have a frame of reference for rotation… And that’s how singularity occurs. Singularity is the point at the center of your experience of the universe, that is the point of stillness from which you’re observing the universe.“

Nassim Haramein