Dhamma, Tantra & more …

Das „Dhamma“ ist das Kosmische Gesetz darüber wie die Dinge wirklich sind. Die moderne Physik hat mit der Quantentheorie entdeckt, dass die Dinge nicht nur als statische Objekte zu sehen sind, sondern eine Subjektivität aufweisen, d.h. vom Betrachter abhängig sind.

Das Dhamma das uns in Reden und Versen des Buddha Siddhartha Gautama durch die Nebel der Zeit überliefert wurde ist ein Weg die Dinge so zu sehen wie sie wirklich sind. Dazu muss man sich von allen Täuschungen befreien. Dies gelingt nur wenn man sich Selbst und sein Herz erzieht und damit transformiert. Das große Ziel aber ist es, sich aus dem Kreislauf von Geburt, Leben und Sterben zu befreien und damit das Leiden von Krankheit, Alter und Tod zu beseitigen.

Tantra ist das Spiel der Gegensätze des Lebens z.B. zwischen männlich und weiblich, aber auch des Universums selbst, wie sich z.B. im Spiel zwischen elektrischen und magnetischen Kräften äussert. Das göttliche Spiel äussert sich in Materie, Bewusstsein, Geist und Nibbāna.

„Wer vom Töten Abstand nimmt;
Wer nur nimmt was ihm gegeben;
Wer stets die Wahrheit spricht;
Findet sicher einen Weg das Leiden zu beenden.
Dies ist die Essenz des Guten!“
Gerd Weckenmann: Die Essenz

„In an infinite fractal of rotation, how do you define the center? Every point is the center. You are the center of the universe observing the universe from your very own center. Wherever you pick a point of observation in the fractal, that point becomes the center from which you’re observing the universe. That point becomes stillness. Why stillness? Because in that point now, all the spins of the universe cancel out.… You need stillness to have a frame of reference for rotation… And that’s how singularity occurs. Singularity is the point at the center of your experience of the universe, that is the point of stillness from which you’re observing the universe.“

Nassim Haramein

“Halt an, wo läufst du hin, der Himmel ist in dir: Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.“

Angelus Silesius: Himmel

„Zum Symbol wird uns das Vergängliche, wenn das Sein durchleuchtet. Dieses Durchleuchten nennen wir Sinn. Es bleibt immer ein Wunder, wenn so dem Menschen die Schuppen von den Augen fallen und er Mitmenschen, Tiere und Dinge in diesem Glanze sieht: vielleicht das eigentliche, einzige Wunder auf dieser Welt.“

Ernst Jünger: Symbol

„II. 54: When consciousness interiorizes by uncoupling from external objects, the senses do likewise; this is called withdrawal of the senses.“

„I. 4: Otherwise, awareness takes itself to be the patterns of consciousness.“

„II. 20: Pure awareness is just seeing, itself; although pure, it usually appears to operate through the perceiving mind.“

“IV. 23: Then, consciousness can be colored by both pure awareness and the phenomenal world, thereby fulfilling all its purposes.

“IV. 34: Freedom is at hand when the fundamental qualities of nature, each of their transformations witnessed at the moment of its inception, are recognized as irrelevant to pure awareness; it stands alone, grounded in its very nature, the power of pure seeing. That is all.”

Patanjali: Yogasutras