Unsere Gedanken sind wie Samen, die wir in unser Herz säen. Wenn wir einmal aufnehmen würden was wir den lieben langen Tag so alles denken wären wir bestimmt erstaunt.

Oft sind wir uns gar nicht bewusst was wir alles denken und was wir mit unserem Gedanken bewirken.

Wenn wir auf jemanden ärgerlich sind kann es sein, dass wir uns in Gedanken eine Geschichte zurechtlegen wieso und weshalb uns jemand etwas angetan hat. Diese Geschichte zieht uns oft in einen Sog, der unslange Zeit beschäftigt und je nachdem steigern wir uns weiter in den Ärger, werden gar sauer und vielleicht sogar wütend auf den Anderen. Vielleicht beruhigen wir uns auch und erfinden eine Geschichte, die die Handlung des Anderen entschuldigt. Im Idealfall sprechen wir uns mit dem Anderen aus und erleben oft eine Überraschung, da unsere Geschichte oft nicht stimmt und wir uns ganz umsonst geärgert haben, da die Intension des Anderen eine andere war als wir uns gedacht haben.

Jedenfalls sehen wir an diesem Beispiel, das unsere Gedanken und Gefühle miteinander gekoppelt sind und wir uns oft eine eigene  Realität schaffen, die nicht unbedingt stimmen muss.

Diese Beispiele lassen sich für viele Alltagssituationen und unser Miteinander in vielen Variationen mit unterschiedlichen Gefühlen und Gedankengängen fortsetzen.

Wenn wir erkannt haben, daß unsere Gedanken und Gefühlswelt nicht immer in Synchronisation mit der Realität sind kommen wir vielleicht zu dem Entschluss dieses Phänomen genauer in uns zu untersuchen.

Wäre es nicht besser wenn wir Kontrolle über diese Desynchronisierung unseres Bewusstseins und Herzens mit der Realität hätten?

Hier könnte eine Meditationsübung helfen: Setze dich täglich eine bestimmte Zeit an einen ruhigen Ort und beobachte einmal das Spiel der Gedanken und der Gefühle in dir!

Wenn du eine gute etablierte Routine entwickelt hast könntest du einen Schritt weiter gehen und beginnen die Gedanken in Klassen einzuordnen:

  • Solche, die dir und deinen Lieben gut tun und
  • solche die es nicht tun.

Im Verlauf des weiteren Trainings könntest du erkennen, daß du über die Vernunft die Gedanken in Heilsam und Unheilsam sortieren kannst:

  • Unheilsame Gedanken erzeugen ein unheilsames Bewusstsein, das von Unwohlsein, Ärger, Kummer und Sorge begleitet ist. Diese Gedanken wurzeln in Gier, Hass und Unwissenheit.
  • Heilsame Gedanken erzeuge ein heilsames Bewusstsein, das von Freude und Wohlsein begleitet ist. Diese Gedanken wurzeln in Nicht-Hass, Nicht-Gier und Wissen bzw. Weisheit.
  • Wenn wir in der Meditation unsere Gedanken beobachten können wir ihnen somit Labels zuweisen: Heilsam und Unheilsam.

Diese Arbeit wird sich im Laufe der Zeit auf deinen Charakter auswirken und du wirst weniger Stress und unangenehme Situationen erleben.

Über den Autor gwecken

- Dipl. Ing. Electronics - Enterprise IT-Architect - Ashtanga Yogi - Scholar of Buddhismus - Philosoph - Seeker of the absolute Truth of Reality

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