Diskurs zum 6. Treffen der Meditationsgruppe vom 25.03.2024
Umkehr ist wenn man seine Gewohnheiten betrachtet und die, die Leid verursachen aufgibt.
Diskurs zum 6. Treffen der Meditationsgruppe vom 25.03.2024
Umkehr ist wenn man seine Gewohnheiten betrachtet und die, die Leid verursachen aufgibt.
Das eigene Leid, das Leiden der Anderen und das Leid der Welt zu erkennen ist die Motivation sich dem edlen 8fachen Pfad zu widmen.
Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden.
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein:
Wo jetzt noch Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.Was jetzt noch prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch’ und Bein,
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn?
Ach! Was ist alles dies, was wir für köstlich achten,Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
(Andreas Gryphius aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges – 1637)
Als eine Wiesenblum’, die man nicht wieder find’t.
Noch will, was ewig ist, kein einzig Mensch betrachten!
Die nachfolgenden Mindmaps habe ich im Laufe meiner Studien von Quellen und durch die Erkenntnisse durch Kontemplation und direkter Schau erstellt. Mögen sie allen, die den edlen 8fach-gefalteten Pfad gehen oder gehen wollen eine Inspiration sein. Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit der Informationen. Die Mindmaps unterliegen einer ständigen Überarbeitung und Korrektur und stellen den momentanen Stand meiner Erkenntnisse dar.
Falls Du mit mir über die Themen der Mindmaps diskutieren möchtest oder Fragen dazu hast freue ich mich darauf dich kennen zu lernen und in einen Austausch zu treten.
Werde dir gewahr wenn du einatmest – lang oder kurz.
Werde dir gewahr wenn du ausatmest – lang oder kurz.
Werde dir des Ein- und Ausatmens gewahr – ständig und mit Verständnis.
Wenn du den Atem als Anker für deinen Geist etabliert hast kannst du die Aufmerksamkeit auf den Körper ausdehnen. Der Atem fliesst durch den ganzen Körper. Folge ihm – untersuche deinen Körper und seine Reaktionen auf deinen Atem. Wahre dabei die richtige Balance zwischen Anstrengung und Erholung.
Solange du Atmest bist du am Leben – der Atem ein Lebensfluß, der durch dich hindurchfliesst.
Bleibe in der Wahrheit deines Atems und finde den Atman, deine Seele.
Was ist das Dhamma? Das Dhamma ist die Lehre von der Beendigung des Leidens und damit der Leidenschaft. Die Leidenschaft ist das was Leiden erschafft!